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Protokoll zur Jahreshauptversammlung 2017

Jahresbericht 2016 des 1. Vorsitzenden Günter Boldt

Hamburg, 24.03.2017

Eine Aera lebt wieder auf! 7 Jahre ist es her, als die Hinkelsteine – ein Haufen verrückter Männer – nach 23 Jahren Tanz- und Gymnastikbegeisterung aus Altersgründen die Reißleine zogen und sich aus dem aktiven Sportgeschehen verabschiedeten. Das 25jährige Vereinsjubiläum erschien ihnen als den geeigneten Rahmen. Auch heute sprechen noch viele von diesem Aushängeschild des Vereines.

 

 

 

Durch jahreslanges Mitfahren, Mitbangen, Mitfeiern, Mitfiebern kamen ein paar Männer der JMD Formation „Topas“ auf die Idee, vielleicht etwas Ähnliches zu probieren. Dabei sollten auf keinen Fall die Hinkelsteine kopiert werden (was auch gar nicht geht, denn heute haben wir eine völlig andere Generation), aber der Spaß am Tanzen, etwas zu erlernen, dass sollte die Grundlage sein. Das Glück wollte es, dass sich mit Julia Sellner geb. May, eine versierte Tanzpäda-gogin zur Verfügung stellte und die ersten Monate, in denen das Pflänzchen wachsen sollte, kostenlos die Unterrichtsstunden übernahm. Inzwischen sind 10 Herren dem Verein beigetreten und trainieren mit viel Spaß jeden Donnerstag unter der Fuchtel von Julia. Auch einen Namen haben sie sich mittlerweile gegeben: „Kryptonik“

 

 

 

Wir freuen uns sehr, wieder eine Männer-Tanzgruppe in unseren Reihen zu haben und sind auf den ersten öffentlichen Auftritt gespannt. Danke, Julia, für Dein Engagement.

 

 

 

Erfreulich ist auch die Entwicklung der Mitgliederzahlen, die seit dem Sommer stetig steigen. Waren wir am 01.07. noch 488 und am 01.10. / 492 krabbelten wir zum Jahresbeginn auf 522 Mitglieder. Zum 01.04.17 werden wir auf      Mitglieder kommen. Ein Trend der sich im vierten Quartal abzeichnete und sich Anfang 2017 ganz besonders im Kinderbereich fortsetzte. Unsere Kinderstunden im Turnen und Tanzen sind z.Zt. stark gefragt. Die Angebote Eltern/Kind, Klein-kinderturnen, Kreativer Kindertanz, Kindertanz von 5 – 7 J., Kindertanz von 8 – 9 J., Parkour-Sport, Sport-Spiel-Spaß und Jazzküken sind derzeit gut teils sogar sehr gut besucht. Sollte der Trend in dieser Form anhalten, werden wir um ein zusätzliches Stundenangebot nicht herum-kommen. Eine Entwicklung, die vor gut 2 Jahren nicht im Entferntesten zu erahnen war. Bis auf die E/K und KKT waren die Stunden nicht besonders gefragt. Ganz besonders im kreativen Kindertanz hatten wir massive Probleme. Einen großen Anteil daran haben sicher auch die Eltern, Kinder, unsere Übungsleiterinnen und Helferinnen, die immer da sind, wo Aktivitäten besonders in der Öffentlichkeit der GFG Kindergruppen gefragt sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Altersstruktur hat sich gegenüber den letzten Jahren nur unwesentlich verändert. Unser Kinder- und Jugendbereich ist gewachsen und kommt z.Zt. auf 250 Mitglieder (1-6 – 115 / 7-14 – 110 / 15-18 – 25). Wie in fast allen Vereinen gibt es in den Altersgruppen 15-18 schon erwähnt / 19-26 (41) und 27-40 (92) Probleme, den Menschen dieses Alters den Vereinssport schmackhaft zu machen. Von 41-60 treiben 44 Personen in der GFG Sport und darüber hinaus also ab 61 sind es 127. 

 

 

 

In diesem Zusammenhang ist die Auslastung unserer Stunden sehr interessant. Gerlinde hat zu diesem Aspekt wie immer eine schöne Statistik gefertigt, die ich auszugsweise heranziehe, um die Situation zu erklären bzw. zu erläutern.

 

Ø  Statistik

 

 

 

Nach wie vor sind wir der zweitgrößte Sportverein in Bramfeld / Steilshoop, wobei der BSV mit 4.134 Mitgliedern zu den TOP 20 Sportvereinen in Hamburg gehört. Der THC Forsthof kommt auf 328 – 1.FC Hellbrock auf 273 und der SC Osterbek auf 242 Mitglieder.

 

 

 

Die vermeintlich so gefestigte Sportwelt hat zum Jahresende mit dem Austritt von Sportspaß aus dem Hamburger Sportbund und den Verbänden, so auch dem Verband für Turnen und Freizeit für große Unruhe gesorgt. Ein Sport-verein mit 71.000 Mitgliedern kehrt dem organisierten Sport den Rücken zu. Das hat ganz besonders für den VTF Auswirkungen, denn immerhin waren bis dato 62.000 dieser Mitglieder beim VTF gemeldet. Alleine dieser Verband, dessen Vorstandsmitglied ich bin, muss ab 2017 auf ca. 300.000 Euro – ein Viertel seines Gesamtetats – verzichten. Die Auswirkungen sind noch nicht abzusehen, aber der Vorstand arbeitet seit 3 Monaten an praktikablen Lösungen, wobei Entlassungen möglichst vermieden werden sollen. Damit sind bundesweit mittlerweile über 10 Millionen Bürger und Bürgerinnen (ein Achtel unserer Bevölkerung) in Fitnessstudios organisiert. Alleine in Hamburg treiben ca. 180.000 Menschen in den Studios ihren Sport (davon 71.000 bei Sportspaß). Und dieser Trend scheint noch lange nicht beendet zu sein. Man braucht nur mit offenen Augen durch Hamburg fahren und sieht die Fitness-studios wie Pilze wachsen.

 

 

 

Das war ein kurzer Ausflug in die Welt des Sports, nun kehren wir zurück zur GFG.

 

 

 

 

 

Im Gesundheitssport sind wir mit unseren Kursen Gesundheit / Pilates und Qi Gong weiterhin gut im Geschäft. So konnten wir 2 Kurse Gesundheit und jeweils 3 Kurse Pilates und Qi Gong anbieten. Zusätzlich bietet der Verein gerade im Erwachsenenbereich vieles für die eigene Gesundheit an, man muss sie nur nutzen. Leider haben wir nach großen schriftlichem und telefonischen Aufwand feststellen müssen, dass die Bezuschussungen der Krankenkassen immer schwieriger werden. Die Voraussetzungen der Zentrale Prüfstelle Prävention – ein Zusammenschluss der KK – sind derart hoch, dass unsere Übungsleiterinnen mit ihrer C Lizenz nicht die Grundvoraussetzungen erfüllen.  Bedeutet keinen Zuschuss.

 

Hierzu passt hervorragend das Thema die Prävention sexistischer Gewalt. Am Abschluss der Lehrmaßnahme am 13.02.nahmen 15 ÜL und Vorstandsmitglie-der GFG teil. Da diese Maßnahme alle zwei Jahre aufgefrischt werden muss, sollten es sich die Beteiligten schon mal für 2018 vormerken.

 

 

 

Bevor ich zum sportlichen Teil übergehe, möchte ich mich bei allen Teilnehmer_innen / Übungsleiterinnen / ÜL Hilfen / Vorstandsmitglieder für ihr Engagement – ihre Bereitschaft die GFG mit ihren Gruppen in der Öffentlichkeit zu präsentieren, bedanken. Dazu gab es auch 2016 wieder ausreichend Gele-genheit, wie z.B.

 

Im Januar beim Feuerwerk der Turnkunst in der Barclaycard Arena vor 13.000 Zuschauern – 80 TN, - davon alleine 50 aus der GFG - zeigten einen tollen, schmissigen Flashmob, der das Publikum mitriss.

 

Das nutzte der Ausrichter der diesjährigen Deutschen Meisterschaft im Turnen im Juni der Verband für Turnen und Freizeit und bat uns, den Flashmob auch auf dieser Veranstaltung noch einmal zu zeigen.

 

So auch auf dem Fest am See am 02.07., welches vom Stadtteilbeirat Appel-hoff, deren 2. Vorsitzender ich bin, mit unserer tatkräftigen Hilfe veranstaltet wurde und ein schöner Nachmittag war – oder auf dem Stadtteilfest Steilshoop am 17.09. wo wir wie immer mit einem Info-Stand vertreten waren, aber auch ein halbstündiges Bühnenprogramm präsentierten.

 

Am 08.10. waren unsere Gruppen auf der Veranstaltung come’n’dance im Wandsbeker Quarree vertreten. Eine 2 x zweistündige Tanzshow einiger Hamburger Vereine, ausgerichtet vom Verband für Turnen und Freizeit, die großen Anklang im Center fand.

 

Und dann natürlich unser Tag der offenen Tür / Tag des Tanzens am 20.11. in einer gut gefüllten Regionalhalle in Steilshoop. Ein tolles Programm wie immer zusammengestellt von Hanne – sehr abwechselungsreich und informativ. Fast alle Gruppen der GFG nahmen an dieses Tag teil und vermittelten dem fach-kundigen Publikum eindrucksvoll den Leistungsstand und die Freude am Sport in der GFG.

 

 

 

Weitere Aktivitäten waren das beliebte Wandern im April und Oktober – durch-geführt von Michael und Friedrich, Ausflüge der Gruppen Er+Sie / Fit ab 50 / Power-Gym., Walking in den Sommerferien.

 

 

 

Volles Haus hatten wir am 11.12. – Frau Holle rief und viele kamen. Erstmalig war die gekaufte Vorstellung ausverkauft und kritische Bemerkungen wurden nicht vernommen.

 

 

 

Natürlich gab es auch wieder Fasching und Weihnachtsfeiern in den Gruppen.

 

 

 

Als neue Übungsleiterin dürfen wir Yasmin Hamdoun begrüßen, die die Ballett und Hip Hop Gruppen am Freitag übernahm. Gleichzeitig haben wir die Gruppenbezeichnungen geändert, und zwar in Kids Dance und Street Dance.

 

 

 

Zum 01.01.2017 haben wir einen Wechsel im kreativen Kindertanz vornehmen müssen. Leider hat Maria Doehler ihre Übungsleitertätigkeit in der GFG aufgegeben müssen und haben zum Glück durch ihre Intervention einen Ersatz gefunden. Damit begrüßen wir Róisín Weickert in unseren Reihen. Auch im Co-Trainer Bereich gab es Veränderungen bei Fabulit – Janin Endtricht ersetzt Britta Stemmann und bei Axinit ersetzt Domenik Voß Karen Stemmann.

 

 

 

 

 

Sportgeschehen in der GFG

 

 

 

 

 

Im Jazz- und Modern Dance starteten die vier GFG Formationen in der 1. Bundesliga / Regionalliga und Oberliga.

 

 

 

Topas belegte mit einer wirklich sehenswerten Leistung nach Abschluss der Saison einen tollen 6. Platz. Das gab es noch nie!!! Es war die erfolgreichste Saison dieser Formation ever. In Saarlouis war es der 5., in Goslar der 7., in Schöningen und Gevelsberg noch einmal jeweils der 5. Platz. Die Krönung war dann die Deutsche Meisterschaft in Dresden, auf der die Formation einen beachtlichen 7. Platz erreichte. Gratulation an das Team und ihren Coaches Yvonne Jakobeit und Maria Doehler. Nur knapp es fehlte ein jämmerliches Kreuzchen verpasste Topas die Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Jazz und Modern Dance im Oktober in Wetzlar. So waren Hanne und ich die Einzigen, die die GFG Flagge hochhielten. Seit Monaten im Organisations-komitee in der Planung waren Hanne und ich 8 Tage von morgens bis spät abends in verschiedenen Funktionen im Einsatz. Eine schöne aber auch sehr anstrengende Erfahrung für uns Beiden.

 

 

 

Für Zirkon hieß es nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga die Regionalliga anzunehmen. Das gelang auf Anhieb, denn die Platzierungen auf den vier Turnieren ergab am Ende den 3. Platz (Cottbus 3., Peine 3., Stelle 4. und Hannover 3.)

 

 

 

In der Oberliga hatten wir zwei Teams, und zwar Axinit und Fabulit. Beide schlugen sich wacker, wobei gerade Axinit als Vierter 2015 noch nachgerutscht war in die OL, und erreichten einen 8. und 4. Platz. Die Platzierungen der 4 Turnieren lauten wie folgt: Fabulit – Berlin (2x) 4. + 3. / Cottbus 7. / Schöningen 6. Platz = Axinit – Berlin (2x) 8 + 7. / Cottbus 6. / Schöningen 8. Platz.

 

 

 

Leider wurden Hamburg weder der SVE noch die GFG mit der Ausrichtung von JMD Turnieren bedacht, so dass die Szene auf die Idee kam, einen gemeinsamen Formationstag zu veranstalten. Gemeinsam, d.h. der AMTV / die GFG und der SVE planten diesen Tag, der am 03.07. durchgeführt wurde. 8 Formationen präsentierten ihre Choreographie dem zahlreich erschienenen Publikum in Steilshoop. Eine gelungene Veranstaltung.

 

 

 

Das Sommerferienprogramm im JMD wurde wie gewohnt durchgeführt.

 

 

 

Auch in den Rubriken DTB Dance und Fun Dance waren unsere Gruppen auf Turnieren unterwegs. So am 12.06. in Eutin, wo u.a. die Landesqualifikation für

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

das Bundesfinale im DTB Dance stattfand und die GFG Gruppen Axinit, Fabulit, Granat und die Teenies teilnahmen.

 

In der Altersklasse Jugend starteten Axinit und die Teenies und errangen mit 10,133 und 8,933 Pkt. die Plätze 1 und 2. Im Bereich der Erw. 18+ nahm aus Hamburg nur Fabulit teil und erreichte 9,2 Pkt. In der Konkurrenz 30+ waren Granat und eine Harburger Gruppe am Start. Diese konnte mit 13,367 Pkt den ersten Platz erringen und verwies Granat auf den zweiten Platz mit 11,367 Pkt.

 

Im anschließenden Nord-Cup erreichten die Teenies im Jugend-Wettbewerb den fünften, Axinit im Jugend-Wettkampf ebenfalls den fünften und Fabulit in 18+ den 3. Platz.

 

Schön, dass ihr diesen Wettkampf mitgemacht habt, auch wenn wir wissen, dass wir in den Bewertungen immer hintenan liegen, da die JMD Chlreos nicht unbedingt mit denen der DTB Dance Ausschreibungen übereinstimmen.

 

 

 

In Röbel fand am 12. und 13.11. der Müritz-Cup mit über 1000 TN statt. Wir waren mit 3 Gruppen (Jazzküken, Opal und die Teenies) am 12.11. in Röbel, um an den sehr unterschiedlichen Wettkämpfen teilzunehmen. Der Erfolg in ihren Altersklassen / Tanzrubriken konnte sich sehen lassen. Jeweils 3. wurden die Jazzküken und die Teenies - Bravo! und Opal setzte dem die Krone auf und gewann in ihrer Kategorie den ersten Platz. Tolle Veranstaltung – propenvolle Halle -  super Ergebnisse.

 

 

 

Ich hoffe, dass ich nichts Gravierendes vergessen habe. Wenn doch, möge man es mir nachsehen.

 

 

 

Zum Abschluss meines Jahresberichtes möchte ich mich wie immer bei allen bedanken, die zum Wohle des Vereines beitragen. Damit meine ich nicht nur unsere tollen Übungsleiter_innen und Hilfen, sondern auch diejenigen, die die GFG immer wieder tatkräftig unterstützen, wie z.B. bei Turnieren oder anderen Veranstaltungen.

 

 

 

Meinen Dank richte ich aber auch an meine Vorstandskolleginnen, die jede für sich, viel zum Wohle des Klubs beitragen.

 

 

 

Unser kleines Zuhause ist der Appelhoff. Hier fühlen wir uns wohl und hoffen, dass es noch lange so bleibt. Dazu trägt ganz besonders der Hausmeister der Schule bei – Werner (Radtke) – danke für die tolle Zusammenarbeit. Gleiches gilt für das Sportzentrum, wo wir in Markus Ehrenfried und Mohammad Rasul als Hallenwarte große Unterstützung erfahren.

 

 

 

Danke für*s Zuhören.

 

Hamburg, 24.03.2017

 

Günter Boldt – 1.Vorsitzender

 


Müritz Dance Cup 2016-GFG Steilshoop “Teenies“

„Damit hätten wir nicht gerechnet!“

Am 12. November 2016 haben wir, die Teenies, uns um 7:00 Uhr an der Steilshooper Allee getroffen, um von dort aus mit dem Bus nach Müritz zu fahren. Noch zwei weitere Gruppen aus dem Verein (Jazzküken und Opal) waren mit dabei. Im Bus haben viele noch eine Runde geschlafen oder sich ausgeruht, denn wir alle wollten beim Auftritt 100% geben. In der Sporthalle in Müritz angekommen, hatten wir noch viel Zeit, denn wir waren erst um 17:00 Uhr dran. Die Jazzküken und Opal haben wir bei ihren Auftritten natürlich kräftig angefeuert. Dann war Eile geboten, denn wir mussten uns fertig machen, es wurde viel gelockt und geschminkt, wir sind wirklich gerade so noch fertig geworden. Es gab extra einen großen Vorhang, der die Turnhalle in zwei Hälften teilte. Bevor wir hinter den Vorhang gegangen sind, hatte unsere Trainerin Tatjana Kruse uns Mut gemacht und unterstützende Worte gesagt. Danach verließ Tatjana uns, da sie auf die Zuschauertribüne gehen wollte, um uns von dort aus anzufeuern.  Es ist ein tolles Gefühl, wenn man weiß, dass eine Trainerin einen so unterstützt und lieb hat. Nun war es soweit, nur noch eine Tanzgruppe war vor uns dran! Wir alle dehnten uns nochmal und versuchten, vor dem Auftritt nochmal ruhig zu werden. Doch ich sah bei jeder einzelnen in meiner Gruppe, dass das Herz wie wild pochte: wir waren alle fürchterlich aufgeregt. Dann hörten wir das Wort: „Teenies!“ von der Moderatorin und wir alle wussten nun, dass wir jetzt dran waren. Wir liefen auf die Tanzfläche und blieben an unseren Plätzen stehen. Wir standen auf der Tanzfläche und warteten ab, dass die Musik angehen wird. Die Musik ging an und wir haben an nichts mehr gedacht. Wir haben nur noch mit Freude und Leidenschaft getanzt und dann wars auch schon vorbei. Wir winkten dem Publikum zu, liefen von der Tanzfläche runter und auf Tatjana zu, die vor Freude strahlte. Es verlief alles so schnell. Doch schon kurz darauf gingen wir wieder mit allen Tänzerinnen, die an diesem Turnier mitgemacht hatten, zur Tanzfläche und setzten uns dort hin. Die Siegerehrung stand bevor und wir waren alle ziemlich aufgeregt. Als unsere Tanzkategorie genannt wurde, lauschten wir gespannt den Worten von der Moderatorin zu: „Der 7. Platz geht an den Ueckemünder TV-Gültz Dance Kids“. Wir alle guckten uns untereinander an und warteten. Als nun der vierte Platz aufgerufen wurde, wurde uns klar, dass wir mindestens dritter werden würden. Dann sagte die Moderatorin, dass die Gruppe “Teenies“ den 3. Platz gemacht hatte. Als wir das hörten, fingen wir alle an zu schreien, freuten uns sehr und gingen auf das Podest, wo wir Urkunden und Medaillen bekamen. Als wir uns wieder auf unseren Platz auf der Tanzfläche hinsetzten, kam Tatjana zu uns und weinte vor Freude, weil sie so stolz auf uns war. Wir alle hatten damit wirklich nicht gerechnet! Auch die Jazzküken haben in ihrer Kategorie den 3. Platz belegt und Opal sogar den 1. Platz. Nach der Siegerehrung fuhren wir mit einem Lächeln im Gesicht nach Hamburg, wieder zurück nach Hause.

Geschrieben von Linea Lauth (14), Teenis

Protokoll zur Jahreshauptversammlung

 

Datum:             01.04.2016, Beginn 19.04 Uhr

 

 

 

Ort:      Mensa der Schule Appelhoff, Appelhoff 2, 22309 Hamburg

 

 

 

Tagesordnung (mit Einberufungsschreiben angekündigt)

 

 

 

  1. Begrüßung und Eröffnung der Versammlung
  1. Genehmigung des Protokolls 2015
  1. Ehrungen / Totengedenken
  1. Bericht des Vorstandes – 1. Vorsitzender G. Boldt
  1. Kassenbericht
  1. Genehmigung der Jahresrechnung 2015
  1. Entlastung des Vorstandes
  1. Satzungsänderung gemäß Anhang
  1. Wahlen:

 

Stellv. Vorsitzende/r (bisher Hannelore Boldt)

 

  1. Bestätigung der Wahlen des Jugendvorstandes

 

  1. Wahl der Kassenprüfer/innen (bisher Anja Daumann)
  1. Sonstige Anträge
  1. Jahresplanung 2016
  1. Verschiedenes

 

 

 

TOP 1: Begrüßung und Eröffnung der Versammlung

 

Der 1. Vorsitzende, Herr Günter Boldt, begrüßt 24 anwesende Mitglieder und eröffnet die Versammlung. Herr Boldt stellt fest, dass die Versammlung frist- und formgerecht einberufen wurde. Die Veröffentlichung der Einladung erfolgte am 10.01.2016 in allen Schulsportstätten der GFG und somit ist die Mitgliederversammlung beschlussfähig.

 

 

 

Die Anwesenden stimmen zu, dass Herr Boldt die Versammlungsleitung übernimmt.

 

 

 

TOP 2: Genehmigung des Protokolls von 2015

 

Die Versammlung wird gebeten, das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2015 zu genehmigen. Es werden 23 Stimmen für die Genehmigung gezählt. Eine Stimme enthält sich.

 

 

 

 

 

TOP 3: Ehrungen / Totengedenken

 

Für die 25-jährige Vereinstreue sind zwei Ehrungen an Angelika Imadojemun und Gisela Wenzel vorgesehen.

 

 

 

Es wird eine Gedenkminute für verstorbenen Joanna Wasilewska und Ignaz Goettsch eingelegt.


 

 

TOP 4: Bericht des Vorstandes

 

Der Jahresbericht des Vorstandes wird von Günter Boldt vorgelesen. Anschließende Fragestellungen sind ausgeblieben.

 

 

 

TOP 5: Kassenbericht

 

Die Jahresrechnung der Steuerberaterin Cordula Steffen wird vom 1. Vorsitzenden vorgetragen und ausführlich erläutert. Fragen werden umgehend beantwortet; auf die mögliche Einsicht der Unterlagen wird hingewiesen.

 

 

 

Eine Abschrift des Kassenberichts wurde zur Anfang der Versammlung jedem Anwesenden ausgehändigt.

 

 

 

TOP 6: Genehmigung der Jahresrechnung 2015

 

Die Kassenprüferin Anja Daumann teilt der Versammlung mit, dass die Kasse ordnungsgemäß und ohne Beanstandungen geführt wurde. Sie gibt der Versammlung die Empfehlung, die Jahresrechnung zu genehmigen und den Vorstand unter TOP 5 zu entlasten.

 

 

 

Einer Genehmigung der Jahresrechnung 2015 wurde einstimmig angenommen.

 

 

 

TOP 7: Entlastung des Vorstandes

 

Der Vorstand wird einstimmig mit 24 Stimmen entlastet.

 

 

 

TOP 8: Satzungsänderungen gemäß Anhang

 

Die notwendigen Änderungen der Satzung wurden bereits in den Hallen veröffentlicht und am Anfang der Versammlung der Anwesenden erneut ausgehändigt. Die Änderungen sind nun einstimmig angenommen worden.

 

 

 

TOP 9:  Neuwahlen gem. § 3 d der Satzung

 

 

 

Stellv. Vorsitzende/r                             Frau Hannelore Boldt

 

                                                                 einstimmig wiedergewählt

 

 

 

Die gewählte Person hat die Wahl angenommen.

 

 

 

TOP 10: Bestätigung der Wahlen des Jugendvorstandes

 

Die Versammlung bestätigt einstimmig die bereits im Januar 2016 in der Jugendhauptversammlung erfolgte Wahl des Jugendvorstandes. Andrea Boldt berichtete in Kürze über den Verlauf der Jugendhauptversammlung am 02.03.2016.

 

 

 

TOP 11: Wahl der Kassenprüfer/innen (bisher Anja Daumann)

 

Anja Daumann wird erneut als Kassenprüferin vorgeschlagen. Diese nimmt ihr Amt wieder an und wird von der Versammlung einstimmig wiedergewählt.

 

 

 

TOP 12: sonstige Anträge

 

Es liegen keine Anträge vor.

 

 

 

TOP 13: Jahresplanung 2016

 

Die Jahresplanung 2016 liegt in allen Turnhallen aus.

 

 

 

TOP 14: Verschiedenes

 

  • Es wird auf den Flyer des Seniorenblicks - Information für ältere Menschen im Stadtteil – aufmerksam gemacht.

  • Die Jugendhauptversammlung hat eine „GFG-Party“ vorgeschlagen, die vom Vorstand abgesegnet wurde. Es wird nun weiter geplant.

  • Ein Showauftritt bei der Deutschen Meisterschaft Turnen Frauen und Männer in Hamburg Alsterdorf wird höchstwahrscheinlich in Form von Flashmobs erfolgen.

  • Die Teilnahmebestätigungen für die Krankenkassen zur Beantragung von Zuschüssen für den Gesundheitskurse werden mit dem Zertifikat Pluspunkt Gesundheit ausgestellt.

  • Bei der Haspa wurde ein Antrag auf Zuschuss der Büroausstattung der Geschäftsstelle gestellt.

  • Es wurden neue Sportgeräte bestellt. Die teilweise Bezuschussung erfolgt über den Verfügungsfonds.

  • Ab 2017 bleibt eine Beitragserhöhung unvermeidbar. Die Höhe wird noch bekannt gegeben.

  • Es werden Kampfrichter für DTB Dance + GYM (K-Übungen) gesucht. Erster Lehrgang wird am 21.05.2016 in Trappenkamp erfolgen.

 

 

 

Ende der Versammlung um 20.30 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Natali Neugebauer                                            Günter Boldt

 

Protokollführerin                                                                1. Vorsitzender

 


Jahresbericht 2015

 

Ich möchte meinen Bericht mit den Highlights des vergangenen Jahres beginnen. Sportlich steht hier ganz klar der Wiederaufstieg der Topasen in die 1. Bundesliga an erster Stelle. Souverän beherrschten sie auf den 4 Turnieren die 2. Bundesliga Nord-Ost/West und schaffte den ersehnten Wiederaufstieg. Sie selber toppten sich mit dem Ergebnis der Deutschen Meisterschaft in Essen, wo ein nie erwarteter 7. Platz erreicht wurde. Die beste Platzierung einer Formation der GFG seit dem Einstieg in die Szene Jazz- und Modern Dance Anfang 1992. Erfolgreich starteten sie auch in die Saison 2016, in dem sie auf dem ersten Turnier in Saarlouis einen nie für möglich gehaltenen 5. Platz ertanzten. Wow – im Namen der GFG Steilshoop – dem Vorstand möchte ich allen Beteiligten – Formationsmitglieder, Coaches, Betreuer unsere herzliche Gratulation aussprechen. Wir sind gespannt, wie die Saison mit den Turnieren in Goslar, Schöningen und Gevelsberg weiter läuft.

 

 

 

Ein großes Danke schön gebührt Isabell Borchers, die seit Jahren die KooP Stunden in der Schule Genslerstraße leitet. 2015 haben wir sogar im Rahmen der Kooperation (HSJ – Schule – GFG) zwei Kurse anbieten können, die von den Mädchen der Klassen 2 bis 4 sehr gut angenommen wurden. Diese Zusammenarbeit ist nicht nur finanziell, sondern auch im Zusammenhang mit den Schulen Ballerstaedtweg und Genslerstr. enorm wichtig. So geben wir bzw. Isabell zwei Stunden wöchent-lich für ca. 30 Kinder in der Schule Tanzunterricht und hoffen, das eine oder andere Kind für den Verein zu gewinnen.

 

 

 

Erlaubt sei noch ein Kommentar zur Weihnachtsparade – wir Hanne und ich haben dieses Engagement zähneknirschend aufgekün-digt, nachdem nur noch die Gruppen Jazzküken, Teenies und einige aus den Grup-pen Axinit und Fabulit uneingeschränkt dahinter standen. Diese Anzahl der Willigen hätte aber bei Weitem nicht für eine Besetzung der Weihnachtsparade ausgereicht. Inzwischen haben wir Abstand gewonnen und haben den letzten November und Dezember genutzt, uns mit anderen genau so wichtigen Dingen zu beschäftigen. Natürlich waren wir am Sonnabend vor dem 1. Advent in der Mönckebergstraße, um die personell neu formierte WP zu sehen. Wir waren einfach nur enttäuscht – mit unserer Perfor-mance konnte man es nicht vergleichen. Das und vieles mehr wurde uns von diversen Personen bestätigt.

 

 

 

Das Desinteresse der Formationen an den GRB hat uns im ersten Quartal des letzten Jahres großes Kopfzerbrechen bereitet. Es ist einfach nicht zu verstehen, dass für diese Bilder, in denen der Verein präsentiert wird, kein Interesse mehr gezeigt wird. Es mag vielerlei Gründe geben, dass vielleicht der eine oder andere Termin nicht wahrgenommen werden kann, aber diese Ignoranz gegenüber dieser Bilder, Hannes Arbeit hat uns doch sehr überrascht und traurig gestimmt. Wo steuern wir hin?

 

Aus der Not heraus, kamen wir auf die Idee, ein Kinder- und Jugendbild zu erarbeiten. Klingt ja einfach, aber ein Bild mit ca. 50 Kinder und Jugendliche zu schaffen, ist eine Herkulesaufgabe. Das stellte sich auf jeden Fall im Laufe der Zeit (April – Oktober) heraus.

 

 

 

Der Erfolg für diese Maßnahme sollte uns Recht geben. Die vier Shows auf der Polizeishow 2015 waren wie immer fast ausverkauft und die gut 16.000 Zuschauer waren von diesem Bild, von Hanne erarbeitet, choreografiert und von 47 jungen Menschen zwischen 4 und 21 Jahren fantastisch umgesetzt begeistert. Wie schon so oft, hat uns Dieter Künstner, pensionierter Polizeibeamter, wieder professionell unterstützt. Die bekannte Wunderlampe wurde ein Halloween Kürbis mit Feuerwerk und ein zwei Meter hoher Schnee-mann ebenfalls mit Feuerwerk wurden von ihm gebaut bzw. umgebaut. Des Weiteren baute er die Kürbisköpfe mit Licht und viele Kleinigkeiten mehr. Am Ende war die Deko für das GRB „Jahreszeiten“ fertig gestellt. Dieter was wären wir ohne Dich? Ich weiß was es heißt „Ehrenamtlich zu arbeiten“. Ohne Honorar, viele Stunden in der Werkstatt. Ideenaustausch mit Hanne und mir . Vielen herzlichen Dank für Deine ehrenamtliche Hilfe.

 

 

 

2015 war wieder ein von der GFG organisiertes Sommerfest zu verrichten. Wir einigten uns aufgrund der späten Ferien auf einen Termin Anfang September (05.09.2015). Leider spielte der Wettergott dieses Mal nicht mit. Kräftige Schauer, stürmische Winde am Vormittag waren für uns ausschlaggebend, das Sommerfest „inhouse“ zu veranstalten. Flugs wurde am Vormittag der Plan B gezogen. Zum Glück bietet die Schule genügend Räume und Plätze überdacht an, so dass trotz neuerlicher Schauer am Nachmittag ein schönes Sommerfest gefeiert werden konnte. Mein Dank geht an die Schulleitung und den Hausmeister der Schule, die toll an der Durchführung der Veranstaltung mitgewirkt haben. In dieses Danke Schön schließe ich auch wieder die fleißigen Helfer/innen ein, ohne die bekanntlich solche Festivitäten nicht stattfinden würden.

 

 

 

Das gilt auch für unseren Tag der offenen Tür / des Tanzens, der am 1. Advent stattfand. Im Vorfeld wurde hier und da über den Termin gemeckert, allerdings am Tage der Veranstaltung war davon nichts mehr zu spüren. Volle Tribünen, ein abwechslungsreiches Programm ( wie immer von Hanne erstellt), viele Gruppen – die GFG zeigte zum wiederholten Male ihre Sonderstellung im Bezirk wenn nicht sogar in der Stadt.

 

 

 

Ein ganz aktuelles Thema beschäftigte uns im letzten Jahr. Prävention – gegen sexualisierte Gewalt im Sport. Diese Thema, von der Bundesregierung beschlossen, zwingt alle Sportvereine, Kitas, Krippen, Schulen eben alle Institutionen, die mit Kindern zu tun haben, sich mit der Thematik zu befassen. Daran gekoppelt wurde die weitere Förderung von Geldern, wenn die Vereine (deren Vorstände und ÜL) dieser Maßnahme nicht folgen. Daraufhin wurde am 17.11.2015 der Lehrgang mit 15 ÜL und Vorständen in den Räumen des HSB besucht. Abgeschlossen wurden die Lehrmaßnahmen im 1. Quartal diesen Jahres. Zwingend erforderlich sind ein neu aufzunehmender Paragraph in der Satzung und die Ernennung einer/s Präventionsbeauftragten. Zur Satzung kommen wir später. Als Beauftragte hat sich Andrea bereit erklärt.

 

 

 

Seit vielen Jahren leitet Kimi Körbelin die Yoga Kurse. Leider hat sie uns mitgeteilt, dass sie aus persönlichen Gründen zukünftig keine Yoga Kurse mehr anbieten wird. Für uns war und ist diese Mitteilung ein herber Schlag – wir verlieren nicht nur ein Gesund-heitsangebot mit immer guter Beteiligung, sondern auch finaziell war dieser Kurs – meistens drei Mal im Jahr – ein absoluter Renner. Schade – dennoch wünschen wir Kimi alles Gute und danken ihr für die vielen Jahre als zuverlässige ÜL. Für dein privates Umfeld wünsche wir dir zudem viel Kraft, um die Herausforderungen zu meistern.

 

 

 

An dieser Stelle ist es mir ein Bedürfnis, Annette Anspach zu danken. Ebenfalls seit Jahren leitet sie mit großem Erfolg die Qi Gong Kurse. Gerade die Gesundheit wird heutzutage (warum eigentlich erst jetzt?!?!) großgeschrieben. Da sind dieses Angebot  und andere, die ich noch erwähnen werde, ganz wichtig. Ein moderner Verein braucht heute eine Gesundheitsschiene, obwohl ganz ehrlich unser Sport schon immer gesund war und ist.

 

 

 

Zeitgleich mit dem Ende des Yoga Kurses haben wir im April einen Pilates Kurs ins Leben gerufen. Christine Wendt – eine unserer ÜL – hat eine zeitraubende Ausbildung zur DTB Kursleiterin Pilates bestanden und leitet diesen Kurs. Inzwischen wird bereits der 3. Kurs ab April angeboten. Auch dir liebe Christine danke ich für dein Engagement.

 

 

 

Der Zufall wollte es: wir suchten nach einer Alternative für Yoga und fanden den Sportlehrer Michael Wolfsohn. Nach einigen grundlegenden Gesprächen entwickelten wir einen Gesundheits-kurs, der eine Mixtur aus vielem ist. Über das Interesse für diesen Kurs waren wir sehr erfreut. Mehr als 20 TN (Mit- und Nichtmitglie-der) kommen seit Anfang dieses Jahres, um diesem Kurs beizu-wohnen. Wir sind gespannt, wie es weitergeht.

 

 

 

Diese Kurse zu bestücken wir allerdings immer schwieriger. Seit Anfang 2015 gibt es die von den KK ins Leben gerufene Zentrale Prüfstelle Prävention. Mit dieser Einrichtung wurden auch die gesamten Bestimmungen / Regeln geändert bzw. erneuert. Für uns bedeutet diese Einrichtung praktisch das Aus in der Bezuschus-sung.

 

 

 

Leider hat sich 2015 die Gruppe „Splendid“ – unsere Showgruppe – aufgelöst. Nach dem Ortswechsel der ÜL Maike Flasdick – sie zog zurück nach Wuppertal – haben wir niemanden gefunden, der die Gruppe weiter trainiert. Somit wurden den TN angeboten, in anderen Gruppen wie Opal zu trainieren. Dieses Angebot wurde leider nicht angenommen und inzwischen sind alle TN ausgetreten.

 

 

 

 

 

 

 

In meinen Jahresbericht möchte ich gerne wieder einmal auf das Ehrenamt zurückkommen. Ihr wisst alle, dass der Vorstand der GFG ehrenamtlich arbeitet, d.h. um es deutlich zu machen – außer Spesen nichts gewesen. Wir haben leider immer öfter das Gefühl, dass unsere Arbeit nicht wertgeschätzt wird. Ein Verein wie die GFG kann nicht anders geführt werden und es müssen sich immer ein paar „Verrückte“ finden, die die Arbeit machen.Wir wollen nicht missverstanden werden, wir erledigen die Arbeit gerne und wünschen das sie von den Mitgliedern anerkannt wird. Nicht jede Entscheidung unsererseits spiegelt die Meinung aller wider. Wir sind mit um und bei 500 Mitgliedern eine hoffentlich immer noch große Familie. So verstehen wir uns jedenfalls. Unsere Arbeit kann nur deshalb so erfolgreich sein, wenn wir alle – ob Vorstand, ÜL oder Mitglied – an einem Strang ziehen.

 

 

 

Sportlich lief es 2015 wie ich meine sehr gut, auch wenn wir die eine oder andere „Niederlage“ hinnehmen mussten. Über die Erfolge der Formation Topas habe ich schon berichtet. In der selben Klasse, nämlich der 2. Bundesliga Nord-Ost/West tanzte aber auch Zirkon, die im Schatten von Topas super gearbeitet und getanzt haben. Den Schatten beziehe ich auf die WR, die wohl immer nur eine Formation eines Vereines nach vorne werten (Wohl gemerkt, es ist meine ganz private Meinung). Bei allen Engagement kamen sie über den 9. Platz und das gleich viermal nicht hinaus und mussten am Ende die 2. Bundesliga verlassen. 2016 heißt die Liga wieder Regionalliga und ich weiß, dass sie mit dem gleichen Elan trainieren, um in der RL zu bestehen. Danke an die Coaches, TN und Fans – eine große Gemeinschaft.

 

 

 

In der Oberliga begann Fabulit gut und verschlechterte sich – zumindest was die Platzierungen angingen – von Turnier zu Turnier. Eigenartig, aber Schwamm drüber – das gestern, heute zählt die Saisonvorbereitung dieser großen Formation für 2016. Nachzutra-gen ist ein gesamt 6. Platz. Auch euch danke ich für die Saison.

 

 

 

Die Verbandsliga endete mit einem gesamt 4. Platz für Axinit. Nach holperigem Beginn mit einem 6. Platz steigerten sie sich und belegten in den übrigen Turnieren den 5. / 3. und 3. Platz. Damit schafften sie letztlich noch den Aufstieg in die Oberliga. Herzlichen Glückwunsch allen, die an diesem Erfolg beteiligt waren.

 

 

 

Im Solo, Duo und Small Group stellte die GFG diese Jahr nur eine TN, nämlich Pünktchen. Ihre beste Platzierung war der 7. Platz auf einem Relegationsturnier in Hamburg. Im Deutschland-Cup klappte es nicht so gut und sie belegte Platz 24.

 

 

 

Um diesen Komplex abzuschließen sei noch erwähnt, dass wir 2015 Turniere der 2. Bundesliga – der Oberliga und weitere Turniere in Zusammenarbeit mit dem SVE die Regional- und Verbandsliga ausgerichtet haben. Allen die am Erfolg dieser Turniere beteiligt waren sei hiermit gedankt.

 

 

 

Auch im DTB Dance / Gymnastik+Tanz / Rendezvous waren wir Gastgeber für Berlin, Mecklenburg-Vorpommern / Schleswig-Hol-stein und Hamburg. Als Hamburger Gruppen waren Granat, Axinit, Fabulit und Teenies leider fast unter sich, nur in der AK 30+ gab es für Granat Konkurrenz aus Harburg. Von daher sind die Ergebnisse vorhersehbar gewesen. Ohne Konkurrenz gewann Fabulit die AK 18+ sowohl den Hamburger als auch den Nordost Vergleich. Axinit gewann gegen die Teenies wurde aber im Nordostvergleich abge-schlagen Letzte. Granat konnte sich als zweite im Hamburger Ver-gleich nicht für den Nordcup qualifizieren. Rundherum eine tolle Veranstaltung mit sehenswertem Sport.

 

 

 

Sportlich ging es im November weiter. Die Teenies mit Fans aus den Jazzküken, Granat und Opal nahmen am Müritz-Cup in Röbel teil. Ein Wettbewerb der vor allen den Gruppen Spaß machen sollte. Natürlich gab es auch Bewertungen in den unterschied-lichen Tanzformen, aber das Wichtigste war für alle das Dabeisein. Über 1000 TN tummelten sich in Röbel. Wahnsinnig! Ergebnisse gab es auch: das Herausstechenste war die Platzierung im Fundance Wettbewerb ihrer AK von Opal – von acht angetretenen Teams wurden sie Erste und können den Wettkampf in diesem Jahr kaum erwarten.

 

 

 

Als weiter Aktivitäten bei denen viele Gruppen unseres Vereins mitgemacht haben, sei erwähnt:

 

Das Stadtteilfest der AGDAZ im September und die come’n’dance Veranstaltung in Wandsbek (Quarree) im Juni.

 

Danke für die Bereitschaft der ÜL und Gruppen.

 

 

 

Bevor ich zur chronologischen Aufzählung der Aktivitäten 2015 komme, noch ein paar Fakten zur Statistik:

 

GFG                    500            davon 40% Kids/Teens über 200

 

101 Austritte stehen 120 Eintritte gegenüber – ein Zuwachs von 19

 

Gruppenstärke gemäß Statistik, die dem Vorstand vorliegt

 

 

 

Andere Vereine im Umkreis:

 

1.FC Hellbrock  275            davon 17% Kids/Teens

 

THC Forsthof      319            davon 20% Kids/Teens

 

SC Osterbek     209            davon 15% Kids/Teens

 

Bramfelder SV 4.238          davon 50% Kids/Teens

 

 

 

AKTIVITÄTEN 2015:

 

 

 

Februar – JV GFG

 

 

 

März – JHV GFG

 

            Turnier der 2. Bundesliga in Steilshoop

 

            Beiprogramm: Jazzküken / Teenies+Axinit

 

            Turnier der JLL und OL in Steilshoop

 

            Beiprogramm: Kindertanzgruppen / Splendid / Opal

 

            Änderungen KiTa von Mo auf Do und vom BR zum GR

 

 

 

April – Neu: Pilates mit Christine

 

            Neu: Parkour Turnen für Kinder mit Ludmilla

 

            Veränderung ÜL – Tatjana < Joanna den Kreat. KT

 

April und Oktober – Wandern – unser Dank gebührt Michel und

 

            Friedrich, die sowohl für die Vorbereitung als auch

 

            Durchführung verantwortlich waren

 

 

 

Mai – Turniere der RL und VL in Steilshoop

 

          Beiprogramm: Jazzküken / Splendid / Opal

 

 

 

Juni – come’n’dance Show im Wandsbeker Quarree

 

          Mit dabei: KiTa / Ballett / Jazzküken / Teenies / Axinit /

 

          Fabulit / Zirkon

 

          DTB Dance und Nordcup in Steilshoop

 

          Deutsche Meisterschaften JMD HGR in Essen mit Topas

 

 

 

Juli / August – Ferienprogramm JMD und Walking

 

 

 

 

 

September – Sommerfest der GFG

 

                        Stadtteilfest der AGDAZ

 

                       Wechsel ÜL: Tatjana < übernimmt die Teenies von                       Tina

 

 

 

Oktober – super organisierter und durchgeführter Workshop JMD              Deutschland-Cup Solo, Duo und Small Group

 

                   Polizei Shows mit der umjubelten Darbietung des GRB

 

 

 

November – Wechsel ÜL: Maria < übernimmt den Kreat. KT.

 

                       Außerdem leitet Maria den Mo am BR, und zwar JMD

 

                       Technik für Jugendl. / Erw. und Power GYM

 

                       Workshop HSJ / Zündfunke

 

                       Müritz Cup in Röbel

 

                       Tag der offenen Tür

 

 

 

Dezember – Weihnachtsmärchen „Die Bremer Stadtmusikanten“

 

 

 

Schließen möchte ich meine Jahresbericht mit dem Dank an alle, die sich um die GFG (Vereinsarbeit) sorgen.

 

 

 

Hamburg, 01. April 2016

 

Günter Boldt – 1.Vorsitzender

 

                                     

 

        

 

 

 

 

 

GFG Tag der offenen Tür


GFG KINDERGROßRAUMBILD

"JAHRESZEITEN"

bei der Polizeishow:

GFG KINDERFEST 2015

Ein paar Impressionen:

30 JAHRE GFG STEILSHOOP e.V.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Die GFG Steilshoop ist nun 30 Jahre alt. Was bei der Gründung am 11. Januar 1984 wohl nur Zukunftsmusik war, hat heute Hand und Fuß: Die GFG Steilshoop hat sich fest im Hamburger Tanzsport etabliert und bietet für alle Alters- und Interessengruppen ein breites Spektrum an unterschiedlichen Sportangeboten im Bereich Gymnastik und Tanz.

Die langjährige und intensive Vereinsarbeit von Hannelore und Günter Boldt hat die GFG Steilshoop zu dem gemacht, was sie für alle Mitglieder mittlerweile ist - nämlich ein wichtiger Teil ihres Lebens und für viele auch wie eine zweite Familie.

 

Wir freuen uns über diesen Meilenstein in der Vereinsgeschichte und wünschen allen Mitgliedern, ihren Familien und Freunden viele weitere glückliche Jahre mit sportlichen Erfolgen, emotionalen Auftritten und großen Momenten!

Am 27. September 2014 gab es anlässlich des 30jährigen Jubiläums eine große Gala, bei der sich alle unsere Gruppen mit einem tollen Programm präsentierten.

 

 


Ein Flashmob macht den Auftakt zu „Hamburg – come ʼnʼ dance“.

Übers Internet und Social-Media-Plattformen motivieren wir viele Tanzbegeisterte dazu, an einem bestimmten Ort einen vorher einstudierten Tanz aufzuführen, um dann wieder zu „verschwinden“, als wäre nichts geschehen. Diese ungewöhnliche Form der Tanz- Präsentation wird medial begleitet und findet damit eine große Öffentlichkeit.


Die GFG bei HOLIDAY ON ICE - PLATINUM

Am Mittwoch, den 05. Februar 2014, war es soweit - der große Vereinsausflug zu HOLIDAY ON ICE - PLATINUM stand an. Unsere Gruppen TOPAS, ZIRKON, FABULIT, AXINIT, JAZZ-KÜCKEN, TEENIES und viele weitere Begeisterte machen sich auf den Weg in die O2 World. Die meisten von uns hatten noch nie Live-Eistanz gesehen und dementsprechend groß waren die leuchtenden Augen. Mit viel Witz, emotionaler Musik und tollen Talenten überraschte uns die Show von Anfang an. Auch wenn unsere Art des Tanzens ein wenig anders ist, konnten wir doch Parallelen feststellen und fühlten uns an das ein oder andere eigene Großraumbild erinnert!

Noch bis Sonntag ist PLATINUM in Hamburg und tourt dann noch bis Ende Februar durch Deutschland. Also wer noch nicht dort war, sollte sich beeilen!



Ansprache von Günter Boldt (1. Vors.)

anlässlich des 30 jährigen Jubiläum der Gymnastik- und Freizeitgemeinschaft Steilshoop e.V.

Ich heiße Sie, meine Damen und Herren – liebe Gäste – anlässlich unseres 30jährigen Jubiläum der Gymnastik- und Freizeitgemeinschaft Steilshoop – allen besser bekannt als GFG – herzlich willkommen. Diese Begrüßungsworte möchte ich mit den besten Wünschen zum Neuen Jahr verbinden – Alles Gute und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2014.

 

Man glaubt es nicht, es sind schon wieder fünf Jahre her, seit viele von Ihnen mit uns gemeinsam das 25 jährige Jubiläum gefeiert haben. Ich freue mich, dass sie unserer Einladung gefolgt sind. Natürlich und darüber sind wir uns bewusst, 30 Jahre werden nicht so groß gefeiert wie z.B. 25 oder 50 und eben mehr, dennoch sind wir mächtig stolz, diesen Ehrentag mit Ihnen zusammen begehen zu dürfen.

 

Begrüßen Sie mit mir die Staatministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration Frau Aydan Özogus mit Ihrer Tochter, die es sich nicht hat nehmen lassen, in ihrem Wahlkreis eine solche Veranstaltung mit ihrer Anwesenheit zu honorieren. Danke für Ihr Kommen, denn Ihre Zusage traf noch vor Ihrer Benennung als Staatsministerin bei uns ein.

 

Hocherfreut bin ich, unseren Bürgermeister von Wandsbek – Herrn Thomas Ritzenhoff – und den Vorsitzenden des Sportausschusses sowie Mitglied in der Hamburger Bürgerschaft und Ortversitzender des Wahlkreises Bramfeld – Farmsen-Berne – Herrn Thomas Kreuz-mann zu begrüßen. Um bei der Politik zu bleiben, heiße ich, Herrn Jens-Peter Schwieger – Mitglied der Hamburger Bürgerschaft für die SPD im Wahlkreis Bramfeld – Steilshoop – Farmsen – Berne und von der FDP die Herren Dr. Thomas-Sönke Kluth – Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Wandsbek – und Adel Ben Fredj – ein Mitstreiter im Integrations-beirat Wandsbek willkommen.

 

Ein ebenso herzliches Willkommen auch den Vertretern des Sports, den Vizepräsidenten im HSB für Breitensport Herrn Thomas Fromm - den Vorsitzenden des Verbandes für Turnen und Freizeit – Herrn Paul Wienberg-Schaper und die Geschäftsführerin des VTF – Frau Gerlinde Reeker – ebenfalls vom VTF begrüße ich Herrn Klaus Euteneuer-Treptow – ich freue mich, den 1. Vorsitzenden vom Hamburger Tanzsportverband Herrn Rainer Tiedt mit seiner Gattin begrüßen zu dürfen. Leider hat der Sportreferent des Bezirksamtes Wandsbek - Herrn Michael Schön gestern absagen müssen. Sein Gesundheitszustand lässt es noch nicht zu, diese und andere Veranstaltungen zu besuchen. Alles Gutes und beste Genesung. Des Weiteren sage ich ein herzliches Hallo meinen Kollegen und Kolleginnen der ortsansässigen Sportvereine und der ARGE Wandsbek – Ehepaar Herzberg, Ehepaar Daum, Nils Köhn, Peter Slama und Jens Petersen.

 

Auch einen Vertreter der Haspa kann ich begrüßen: Herzlich willkommen Herr Norbert Subke.

 

Allen Vertreter/innen der Institutionen in Steilshoop, die unserer Einladung gefolgt sind, darf ich ein herzliches Hallo zurufen. Eine etwas andere Atmosphäre, als wie wir sie sonst auf den Sitzungen in den verschiedenen Gremien wie den Stadtteilbeiräten Steilshoop und Appelhoff und anderen gewohnt sind. Genießt es, mir und anderen zuzuhören sowie später beim Munden des Buffets Smalltalk zu halten.

 

Mit Freude stelle ich fest, dass auch die Presse die Gelegenheit wahrnimmt und dieser Veranstaltung beiwohnt. Gerade in den letzten zwei Wochen sind wir mit zwei schönen Berichten in allen Hamburger Wochenblättern und dem Umland sowie in der Bramfelder Rundschau mit Titelbild belohnt worden. Ein Herzliches Willkommen den Vertretern/innen der örtlichen Presse.

 

Alle Nichtgenannten, unsere Freunde und die Wichtigsten in jedem Verein, nämlich meine Übungsleiterinnen und Vorstandskolleginnen möchte ich an dieser Stelle genauso herzlich Willkommen heißen. Einige von Ihnen begleiten uns schon die gesamte Wegstrecke, d.h. seit 30 Jahren Übungsleiterin und/oder Vorstandsmitglied oder gar noch länger. Ein ganz großes Danke-Schön den Damen, die sich jetzt angesprochen fühlen dürfen.

 

Liebe Gäste, ich darf noch einmal auf den atemberaubenden Start der GFG Steilshoop zurückkommen. Heute vor 30 Jahren trafen wir uns in einem Partyraum in Steilshoop, um die Zukunft des Sports im Stadtteil in Eigenverantwortung mitzugestalten. 92 Damen und 9 Herren diskutierten über einen Neubeginn nach unschönen Ereignissen im ortsansässigen Sportverein, dem TuS Neu-Steilshoop. Unzufriedenheit, Verunsicherung, nicht gehaltene Versprechen, keine Entlohnung und vieles mehr waren die „Knackpunkte“ des damaligen Abends, in dem die Anwesenden eine Neugründung eines Vereins in Steilshoop forderten und letztlich auch beschlossen. Meiner Meinung nach (auch heute noch) ein Jammer – denn ein Verein (NST) mit der Größenordnung in den achtziger Jahren, nämlich ca. 1500 Mitglieder in vielen verschiedenen Sparten – würde dem Stadtteil auch in der heutigen Zeit gut zu Gesicht stehen. Aber wie wir alle wissen, kam es ja noch viel schlimmer, mit dem absoluten Ende: der Vereinsinsolvenz und damit das Aus zur Jahrtausendwende.

 

Auf der schon erwähnten Gründungsversammlung wählte man nun den Vorstand. In diesem sollten mindestens 3 Frauen und 2 Männer vertreten sein, wobei der 1. Vor-sitzende unbedingt ein Mann sein sollte. Das ist heute ganz sicher nach 30 Jahren nicht mehr so zwingend erforderlich wie es vielleicht damals war. Es war nicht so einfach, denn die Fehler des NST wollten wir auf gar keinen Fall wiederholen, also sollte es unbedingt einer sein, der kaufmännisch vorgebildet war. Somit war die Auswahl der anwesenden Herren stark beschränkt und die Wahl fiel auf mich, den die Damen und Herren wohl für fähig hielten. Ich allerdings wusste zu dem Zeitpunkt nicht, worauf ich mich da einließ.

 

Nun, nach 30 Jahren als Vorsitzender dieses Vereins und mit der tatkräftigen Hilfe von meiner Frau Hannelore und Frau Gerlinde Lietz – ebenfalls seit 30 Jahren im Vorstand und beide stellv. Vorsitzende – kann ich feststellen, dass mir dieses Amt viel gebracht hat. Ich habe vieles lernen müssen, es gibt und gab viele Stolpersteine – einen Verein kann man nicht mal eben so nebenbei führen, da werden mir meine Vorstandskollegen/innen der Vereine beipflichten.

 

Egal um welche Größenordnung es sich bei dem Verein handelt, es ist nach wie vor ein schwieriges Unterfangen und verlangt außer viel ehren-amtliches Engagement, viele zusätzliche Fähigkeiten wie kaufmännisches Denken und Handeln – Umgang mit Personen egal welcher Herkunft und Bildung – Umgang mit den Ämtern – Verbänden – Vereinen und einiges mehr.

 

In meiner Festrede zum 25jährigen Jubiläum habe ich sehr ausführlich über den Werde-gang – der vielen Freunde und Freundinnen, die Helfer- und Helferinnen – gesprochen. Ich möchte mich heute nicht wiederholen, allerdings noch einmal darauf hinweisen, dass die Zielsetzung seit Gründung nie verloren ging. Selbst heute telefonieren, kommunizieren wir mehr als wir sitzen (damit meine ich Sitzungen, die festgelegt alle Woche oder im größeren Zeitrahmen stattfinden müssen. Unsere Konzepte – gestern wie heute – haben wir nie aus den Augen verloren. Die Kinder- und Jugendarbeit, der Mädchen- und Frauensport, der uns so wichtig ist, gelten auch heute noch als Grundelemente der Vereinsarbeit. Aus einem zarten Pflänzchen Gesundheitssport ist mittlerweile eine feste Größe geworden. Inzwi-schen hat die GFG neun Angebote inklusive zweier Kurse (Yoga, Qi Gong) im Programm. 5 Jahre nach dem letzten Jubiläum kann ich feststellen, dass auch der Begriff Freizeit keinerlei an Bedeutung verloren hat. Es ist ein buntes Völkchen – die Gruppen der GFG, die all-jährlich auf Reisen gehen, wandern, Radtouren unternehmen oder vielen anderen Aktivitäten gemeinsam nachgehen.

 

Damit möchte den Breitensport verlassen und mich unseren Leistungssportgruppen zu wenden. DTB Dance-Cup / Jazz- und Modern Dance klingt anders als Fußball / Handball usw. sind aber dennoch zwei nicht zu unterschätzende Leistungssportarten. Das wird in der Sportwelt oft verkannt, von daher sind es für Andere Randsportarten, leider - für uns allerdings nicht!

 

Ohne Übertreibung kann ich an dieser Stelle festhalten, dass z.Zt. fast 90 Damen und Herren (immerhin 2 ganz mutige) in vier Formationen im Jazz- und Modern Dance im Deutschen Tanzsport am Ligabetrieb teilnehmen. Diese Entwicklung begann 1992 mit unserer aus der Jugend hervorgegangenen Gruppe „Topas“. Diese Formation gibt es heute noch (natürlich in anderer Besetzung – damals tanzten noch unsere Tochter Andrea und die heutige Trainerin Yvonne Jakobeit geb. Kleese in der Gruppe) und ist stetig von einer Ausnahme mal abgesehen immer nach einigen Jahren in die nächsthöhere Klasse aufge-stiegen. Nach der Saison 2012 auf der Deutschen Meisterschaft in Frankfurt war es soweit – der ersehnte Aufstieg in die höchste deutsche Liga – der 1. Bundesliga – war geschafft. Die Klasse konnte letztes Jahr gehalten werden und wir freuen uns auf die Saison 2014.

 

„Zirkon“ tanzt seit vielen Jahren in der Regionalliga Nord/Ost (der dritthöchsten Liga) und „Axinit“ und „Fabulit“ tanzen in der Verbandsliga Nord/Ost (der fünfhöchsten Liga). Ein tolles Aushängeschild für den Verein, dem Stadtteil Bramfeld – Steilshoop, des Bezirkes allgemein und letztlich der Stadt.

 

Aber auch im Deutschen Turnerbund – dem DTB Dance-Cup – sind die Gruppen der GFG eine feste Größe. Ich darf nur die Gruppen „Opal“ – 2008 Deutscher Meister in der Alters-klasse 30+ - oder die Teenies – unsere Jüngsten – nennen, die jedes Jahr bei den Landes-meisterschaften, in den Bundesfinales mitmischen. In die Fußstapfen von „Opal“ möchte sich die seit Mitte 2013 gegründete neue Mannschaft „Granat“ (alle ehemalige Tänzerinnen der genannten Gruppen) tanzen. Erstmalig werden sie dieses Jahr an den Landesmeisterschaften Hamburg und Schleswig-Holstein in Großenaspe teilnehmen.

 

Wir – der Vorstand – sind sehr stolz über diese Entwicklung, wir wissen aber auch, dass wir ohne gut geschultes Personal nicht das wären, was wir in Steilshoop, Bramfeld und Umgebung seit Jahren sind. Mein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an unsere Übungsleiter-innen, die in großer Zahl heute vertreten sind. Diese Feierstunde gilt ganz besonders Euch. Natürlich geht mein Dank auch an meine Frau Hannelore, die seit 30 Jahren als stellv. Vorsitzende den Verein leitet und auf über 40 Jahre Übungsleitertätigkeit zurückblicken kann. Das gilt zumindest für die Vorstandsarbeit auch für Frau Gerlinde Lietz. Schon die Schulbank haben sie beide gemeinsam gedrückt – können auf über 50 Jahre Freundschaft zurückschauen – da ist es doch klar, dass Gerlinde als Jugendwartin und die letzten Jahre als stellv. Vorsitzende den Verein vertritt und Hannelore und mir zur Seite steht. 30 Jahre Ehrenamt – da bleibt mir nur ein großes Danke Schön an beide Damen zu richten. Aller-dings war es uns irgendwann klar: der Vorstand muss verjüngt werden. Das ist uns mit Frau Natali Neugebauer und unserer Tochter Andrea gelungen, die beide seit einigen Jah-ren im Vorstand als Kassenwartin bzw. Jugendwartin mitarbeiten. Auch bei ihnen möchte ich mich ganz herzlich für die geleistete Arbeit bedanken.

 

Es könnte alles so schön sein, wenn da nicht am Himmel dunkle Wolken aufziehen würden.

 

Eine Jubiläumsrede darf doch gerne auch ein paar kritische Töne enthalten! Oder?

 

Was meine ich damit? Nun, die allgemeine Situation in Steilshoop und deren Sportvereine / Institutionen / Stadtteilbeiräte. Wir alle wissen um den Schulneubau an der Stelle des Bildungszentrums und dem gleichzeitig geplanten „Campus“, der einen Großteil der Institutionen bedienen soll. Das bedeutet im gleichen Atemzug, dass der alte Standort der Schule am See am Borchertring „platt gemacht wird“. Ich möchte hier nicht in Einzelheiten verfallen, dazu gibt es die Gremien, die sich seit Monaten teilweise sehr kontrovers mit diesem Projekt auseinandersetzen. Der GFG geht es in erster Linie um die Sporthalle am Borchertring, die so scheint es ersatzlos gestrichen (abgerissen) werden soll. Es ist beschlossene Sache, dass es einen Schulneubau geben wird. Es ist ebenso beschlossen, dass die Stadt den alten Platz der Schule am See als bebauten Wohnraum nutzen will. Aber bitte, wenn schon eine Halle abgerissen werden soll, dann muss die Sportstadt Hamburg doch zumindest Ersatz schaffen. Das sieht z.Zt. aber leider nicht so aus – da heißt es z.B. in einem Schreiben des 1. Bürgermeister unserer Stadt: Wir könnten die neu zu errichtende Turnhalle am Bramfelder Dorfplatz nutzen!!!! Der Bürgermeister glaubt also allen Ernstes, dass sich die Kinder und älteren Menschen von Alt- oder Neu-Steilshoop aufmachen und dort die GFG Sportangebote besuchen. Vielleicht wäre es besser gewesen, nicht zu ant-worten. Wir – der Vorstand und die Sportler der GFG – fühlen uns zu recht von der Politik alleine gelassen. Es gibt selbst heute Anfang Januar 2014 noch keine klare Aussage, wie die dann fehlenden Hallenzeiten ersetzt werden sollen. Um es noch einmal allen Anwesenden klar zu machen: die GFG ist ein Sportverein mit ca. 550 Mitgliedern, der auf Hallenzeiten angewiesen ist, da wir keinen Ballsport anbieten (Ausnahme Tischtennis). Mit dem Abriss der Halle am Borchertring fallen alleine für die GFG 15 Wochenstunden weg, die anderwei-tig besetzt werden müssen. Hinzu kommt, dass durch die Stadtplanung (Wohnungsbau in Steilshoop) mehr Menschen hierherziehen werden, die hoffentlich alle Sport treiben wol-len. Was dann? Also sollte man doch über mehr Hallenkapazitäten nachdenken und nicht über Abriss von Hallen diskutieren.

 

Schon heute ist das Thema Hallenzeiten mehr als brisant. Hamburg insgesamt hat viel zu wenige Sporthallen, um die Bedarfe der Vereine und anderen Institutionen abzudecken. Hier spielt natürlich auch die Gesamtschule eine wichtige Rolle, die bis 16:00 bzw. 17:00 Uhr die kompletten Zeiten in den Hallen für ihren Bedarf blocken. Ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit möchten ich Ihnen in diesem Zusammenhang nicht vorenthalten: Auf Grund von Sanierungsarbeiten (müssen sein) wurde die Turnhalle Charlottenburger Straße für ein halbes Jahr gesperrt und alle Anstrengungen haben nichts gebracht, eine Ersatzturnhalle zu finden. Sie fragen zu Recht, was macht die GFG in Rahlstedt. Es geht hier um unsere Formation „Topas“, wie schon erwähnt – 1. Bundesliga, die flexibel ist und auch außerhalb Steilshoop Trainingszeiten annimmt. Am Ende haben wir aus der Not heraus, eine Trainingszeit in der Teppichzone akzeptiert. Ich möchte mal erleben, was passieren würde, wenn in anderen Sportarten (keine Randsportart) eine 1. Bundesliga Mannschaft nicht entsprechend trainieren kann, weil die Stadt Hamburg keine Hallenzeit präsentieren kann. Wir hoffen dieser Tage, dass die Sanierungszeit beendet ist und die Formation wieder ein geregeltes Training 3-mal wöchentlich durchführen kann.

 

Ein anderes Thema beschäftigt mich ebenfalls sehr, nämlich die Fortführung der Stadtteil-beiräte in Alt- und Neu-Steilshoop. Sie wissen sicherlich, dass die GFG Steilshoop als In-stitution vertreten durch meine Person mit dem Beginn der Aktiven Stadtteilentwicklung im Rahmen der Sozialen Stadt – dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) seit 2006 in beiden Beiräte aktiv mitarbeitet und somit auch mitgestaltet. Es ist sehr schade, dass die Stadt Hamburg diese Programme nur für eine bestimmte Zeit fördert und nach Ablauf der aktiven Förder- bzw. Nachsorgephase, Bewohner/innen und Institutionen alleine lässt. Gerade die Förderung der letzten Jahre hat gezeigt wie wichtig es ist, ein wenig Geld in die Hand zu nehmen, um Projekte in den Stadtteilen zu fördern (Verfügungs-fonds). Von daher begrüße ich die Bildung des Netzwerkes der Stadtteilbeiräte, die sich verstärkt um eine Weiterversorgung der bestehenden Stadtteilbeiräte, Gruppierungen kümmert. Man kann nicht die Hamburger Bürger und Bürgerinnen für mehrere Jahre für ein Projekt begeistern und am Ende sagen: Nun macht mal schön weiter (natürlich ohne finanzielle Unterstützung der Stadt). Ich sehe es als eine Entmündigung des Bürgers.

 

Es nützt aber auch nichts, wie im Quartier Appelhoff einen Verein mit Hilfe des Bezirks-amtes zu gründen, der am Ende ohne Geld und Unterstützung der Stadt egal wie sie aus-sieht, die Betreuung zweier Spielplätze weiterführen soll. Dieser Verein kann gar nicht überleben, da die Einnahmen sich auf max. 20 Mitglieder beschränken. Wie soll das in der Zukunft laufen, das frage ich die Politik.

 

Meine Rede möchte ich mit einer positiven Meldung schließen. Die GFG wird bauen – nein kein Vereinshaus wie z.B. Treff 44 – uns schwebt in den Köpfen ein kleines aber feines Bürohäuschen auf dem Gebiet der Schule Appelhoff vor. Die ersten Gespräche laufen – das okay von der Schule Appelhoff, mit deren Hilfe wir bereits einen adäquaten Platz gefunden haben, liegt vor. Die nächsten Gespräche werden mit dem Bezirksamt, der Schulbehörde und dem Hamburger Sportbund folgen. Wir müssen einfach an die Zukunft denken und die Bürotätigkeiten, die 30 Jahre im Hause Boldt stattfanden, auslagern.

 

Nun, liebe Gäste – liebe Vorstandskolleginnen – liebe Übungsleiterinnen, genug der teilweise kritischen Worte. Wir werden jetzt noch einige nette Begrüßungsworte unserer Gäste hören und danach wünsche ich Ihnen einen guten Appetit und dabei angeregte Gespräche. Lassen Sie es sich auf unserem Empfang gutgehen.

 

Ganz wichtig möchte ich Ihnen noch drei Termine bekanntgeben:

  • 29.03.2014 – 17:00 Uhr – Turnier der 1. Bundesliga – Sportzentrum Steilshoop
  • 30.03.2014 – ab 14:00 Uhr – Turniere der Regional- und Verbandsliga Sportzentrum Steilshoop
  • 27.09.2014 – 17:00 Uhr Jubiläumsshow der GFG – Sporthalle Wandsbek

Hamburg, 11. Januar 2014

 

Gez. Günter Boldt

 

1.Vorsitzender

 

 


Weihnachstparade 2013


Die GFG bei der 44. Polizeishow Hamburg

25. und 26. Oktober 2013 in der Alsterdorfer Sporthalle


Neues Angebot: CARDIO AKTIV


Die GFG bei Sport vor Ort

12. und 13. September 2013 im CCS


Unsere 30+ Gruppe GRANAT sucht Unterstützung

Wir sind Granat. Wir sind eine neue Gruppe, bei der alle Tänzerinnen auf die eine oder andere Art Erfahrung im Tanzen mitbringen. Wir trainieren ein Mal in der Woche am Mittwoch von 20:00-22:00 Uhr in der Turnhalle der Schule Borchertring in Steilshoop. Ziel unseres Trainings ist es, ein Mal im Jahr an den Hamburger Meisterschaften im DTB Dance Cup in der Altersklasse 30+ teilzunehmen. Unser Training besteht aus einer Reihe von Warm-up Folgen, die zum Beispiel Drehungen, die Füße oder verschiedene Schwierigkeiten trainieren. Anschließend arbeiten wir an der Choreografie, bei der wir Musik, Kostüm und viele Bewegungen und Hebungen nicht nur unserer Trainerin Anna-Maria Anspach überlassen, sondern auch aktiv mitgestalten.

 

<<Wir suchen noch Tänzerinnen oder Tänzer, die über Tanzerfahrung verfügen, um oder über 30 Jahre alt sind und Zeit und Lust haben zusammen mit uns zu tanzen und Spaß zu haben.>>

 

Wenn du dich angesprochen fühlst, melde dich bei Anna-Maria und komm doch einfach mal zum gucken und mitmachen vorbei. Wir freuen uns!

 

 


Internationales Deutsches Turnfest 2013

Die Turnfest-Oldie-Band der GFG auf Besuch beim Badischen Turnerbund