Protokoll der Jahreshauptversammlung

22.03.2019 – 19:00 Uhr

Aula der Schule Appelhoff, Appelhoff 2, 22309 Hamburg

Stimmberechtigte anwesende Mitglieder gemäß Liste: 31

 

Beginn: 19:10 Uhr

 

TOP 1: Begrüßung & Eröffnung der Versammlung

Der 1.Vorsitzende Günter Boldt eröffnet die Versammlung und stellt fest, dass diese frist- und formgerecht eingeladen wurde. Bei 31 Anwesenden ist die Versammlung stimmberechtigt. Gemäß Satzung wird Günter Boldt die Versammlungsleitung übernehmen, dem die Anwesenden zustimmen.

 

TOP 2: Genehmigung des Protokolls der JHV vom 23.03.2018

Das Protokoll wird einstimmig genehmigt.

 

TOP 3: Ehrungen und Totengedenken

Günter Boldt freut sich, wieder zwei verdiente Ehrungen vorzunehmen. Sowohl Sabine Schnock für 25 Jahre als auch Elke Silz für 30 Jahre Mitgliedschaft waren anwesend. Beide bekamen eine Ehrenurkunde und Sabine Schnock noch eine silberne Ehrennadel mit Kranz.

Zum Gedenken der Toten bat Günter Boldt die Versammlung, sich zu erheben. Gerhard Bergknecht, Mitbegründer der GFG, verstarb im Frühjahr 2018 und Edith Tappe – schwer leidend an Demenz – ein paar Tage vor der JHV.

 

 

 

 

 

TOP 4: Jahresbericht 2018

Günter Boldt verliest den Jahresbericht, der ab sofort wie auch dieses Protokoll auf der Homepage der GFG veröffentlicht wird.

 

TOP 5: Kassenbericht 2018

Der Kassenbericht der Steuerberaterin Frau Steffen wird verlesen. Nachfragen aus der Versammlung werden nicht gestellt.

 

TOP 6: Genehmigung der Jahresrechnung 2018

Einstimmig!

 

TOP 7: Entlastung des Vorstandes

Die Kasse wurde von ihr und Tatjana Kruse zweimal im Jahr geprüft. Die Kassenführung ist klar, übersichtlich und Fragen wurden sofort beantwortet.

Die Kassenprüferin Anja Daumann stellt den Antrag zur Entlastung des Vorstandes.

Einstimmig!

 

TOP 8: Wahlen

Gewählt werden mussten der 1. Vorsitzende, eine stellvertretende Vorsitzende und eine Kassenwartin.

Wahl des 1.Vorsitzenden: Vorschlag Wiederwahl Günter Boldt.

Mit 30 Ja-Stimmen und 1 Enthaltung nimmt Günter Boldt die Wahl an.

Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden: Vorschlag Wiederwahl Gerlinde Lietz. Mit 30 Ja-Stimmen und 1 Enthaltung nimmt Gerlinde Lietz die Wahl an.

Wahl der Kassenwartin: Aufgrund eines Umzuges kann Brigitte Spendler den Posten nicht weiter ausführen. Der Vorstand und die Versammlung bedanken sich bei ihr für ihre hervorragende Arbeit in

 

 

 

 

 

den letzten 2 Jahren und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft. Gerlinde Lietz überreicht ihr einen wunderschönen Blumenstrauß.

Vorgeschlagen für den Posten wird Natali Neugebauer, die das Amt schon vordem im Verein ausgeübt hat. Mit 31 Ja-Stimmen also

einstimmig wird sie erneut für den Posten als Kassenwartin gewählt. Natali Neugebauer nimmt die Wahl an.

 

TOP 9: Wahl einer Kassenprüferin

Da Anja Daumann hat Kassenprüferin aus privaten Gründen aufhört, musste eine neue Prüferin gewählt werden. Aus der Versammlung hat sich Karina Kruse bereiterklärt, den Posten, wenn sie denn gewählt wird, zu übernehmen. Die Wahl verlief einstimmig und Karina Kruse hat die Wahl angenommen.

 

TOP 10: Sonstige Anträge

Keine Anträge!

 

TOP 11: Jahresplanung 2019

Der Terminplan für die restlichen 9 Monate wurde vorgelegt und verlesen. Der Plan hängt ab nächster Woche an den Pinnwänden in den Sporthallen.

 

TOP 12: Verschiedenes

1.)Jugendversammlung vom 20.02.2019 wurde angesprochen und die Wünsche der Jugend erläutert

2.)DTB Teams – es wurde noch einmal auf das neue Passwesen des DTB hingewiesen

3.)Fortbildung im Parkour Sport – Weitergabe an Ludmilla Zinn-Stein

4.)Protokoll der Sitzung vom 06.01.2019 abgearbeitet. U.a. die Digitalisierung im Sportverein. Workshop am 03.05.2019 beim HSB – Teilnahme da Domenik Voß verhindert ist, Günter Boldt

 

 

 

 

5.)Kontaktlisten der Formationen/Gruppen – bitte zukünftig mit Datum und regelmäßiger bei Veränderungen

6.)Erste-Hilfe-Kurs am 13.04.2019 – es liegen schon 12 Anmeldungen vor- bei Interesse bitte Rücksprache mit Franziska Stender

7.)Es wird wohl im April ein neues Abrechnungsformular geben. Weitere Infos folgen

8.)Hallenzeiten – der Vorstand arbeitet an einer Regelung für die Formationen/Gruppen Opal, TanZanit und Zirkon. Betroffen sind die Hallen Genslerstraße, Appelhoff und Heinrich-Helbing-Straße

9.)Love to Dance Cup – neuer Wettkampf des Harburger TB, der am 20.03 2020 Premiere in Harburg haben soll

10.)Am 11.05.2019 findet im Rahmen der 50 Jahrfeier der Tag der

      Städtebauförderung statt. Die Stadt bittet die GFG um eine

      Tanzdarbietung (Kinder, Jugendliche, Erwachsene). Um eine

      Bühne würde sich Günter Boldt kümmern.

 

Günter Boldt beendet die Sitzung um 21.35 Uhr

 

Hamburg, 22.03.2019

 

Günter Boldt                                                            Andrea Boldt

1.Vorsitzender                                                         Jugendwartin

Versammlungsleiter                                               Protokollführerin

 

 

Auf der Homepage der GFG Steilshoop e.V. ist das Protokoll auch ohne Unterschriften gültig!

 

 

 

 

 


Jahresbericht 2018

Das 35igste Lebensjahr der GFG ist nunmehr Geschichte. Seit 1984 sind wir eine nicht wegzudenkende Institution in Steilshoop. Wir sind wer in Steilshoop - gerade im abgelaufenen Jahr bei der Vorbereitung des Jubiläums 50 Jahre Grundsteinlegung der Großraumsiedlung Steilshoop wurde dieses mehr als deutlich. Das Ergebnis können alle Steilshooper und deren Freunde und Freundinnen in diesem Jahr auf mehr als 40 Veranstaltungen kennenlernen. Zu dem Jubiläum und der Vorbereitung komme ich später noch einmal zurück.

 

Ein anderes für die GFG ganz wichtiges Thema ist 2018 ein ganzes Stück vorangekommen – ich spreche vom Bauvorhaben und Erweiterung unserer Einhausung auf dem Gelände der Schule Appelhoff. Auch zu diesem TOP Punkt komme ich später im Bericht zurück.

 

Themen wie der neue Campus mit Schule – Abbruch des Altbestandes der Schule Am See – Borchertring mit Turnhalle, diverse Veränderungen im alltäglichen Sportler- / Übungsleiterbereich sowie der Personalpolitik, Digitalisierung im Verein, Mitgliederverwaltung, Kids in die Clubs haben ebenfalls einen großen Raum unserer Zeit eingenommen. Dazu ebenfalls später mehr.

 

Alle diese Themen wurden allerdings von dem sportlichen Erfolg unserer Formation „Topas“ und ihren Trainerinnen Yvonne Jakobeit und Maria Lochmann überstrahlt. Ein unglaublicher Durchmarsch in der 2. Bundesliga Nord-Ost-West. Viermal angetreten als Absteiger aus der 1. Bundesliga – viermal mit Abstand der erste Platz – beim letzten Turnier in Brühl (NRW) gab es für die Formation Standing Ovationen der anderen Formationen und dem sachverständigen Publikum für den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga und der Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Juni in Hamburg.

Die Deutsche Meisterschaft in Hamburg Neugraben war dann der absolute Höhepunkt für das Team, der Trainerinnen und auch für mich, da ich in der Turnierleitung dieses höchsten Turnieres im Deutschen Tanzsport auf nationaler Ebene war. Nach einer spannenden Vorrunde mit 14 Teams erreichten dieTopasen die Zwischenrunde, in der noch 10 Mannschaften verblieben. Nach einer toll getanzten ZR fehlte ihnen ein jämmerliches Kreuz zum Einzug ins Finale. So blieb ein nicht zu erwartender 6. Platz in der Endplatzierung. Fünf Formationen tanzten dann die Plätze 1 -5 aus. Eine wirklich hervorragende Saison, die nicht nur in Hamburg mit Erstaunen zur Kenntnis genommen wurde. Jetzt heißt es für 2019 nachlegen. Erfreulich ist die Tatsache mit welchem Elan auch nach so vielen Jahren (im nächsten Jahr 30 Jahre) unsere Yvonne immer noch arbeitet, um das Beste aus der Formation heraus zu kitzeln. Ein großer Erfolg auch für sie, da die Konkurrenz schon seit Jahren ihre Choreografien mit viel Geld erwerben.

 

Die Krönung für diese Leistung ist die Verleihung des Hamburger Tanzsportverbandes, die Topas zur Formation des Jahres 2018 gekürt haben.

 

Wir – der Vorstand und die Versammlung – können uns dem nur anschließen und der Formation und ihren Trainerinnen unseren herzlichen Glückwunsch aussprechen.

 

Über das weitere sportliche Geschehen berichte ich später.

 

In unserem Vereinsleben hat die private Seite aller immer ihren Raum. So gratulieren wir unseren Jubilaren zu runden Geburtstagen, Hochzeiten und Geburten und mehr. Da darf auch die Goldene Hochzeit von Hanne und Günni nicht fehlen. 50 Jahre ein Paar – davon über 40 Jahre im Sport unterwegs, ob als ÜL, Vorstandsmitglied und oder Sportler. Inzwischen leiten beide seit 35 Jahren die GFG. Die Überraschung auf dem Tag der offenen Tür bzw. Tag des Tanzens konnte nicht größer sein. Über 300 Aktive, Besucher, Freunde ließen sie hochleben. Danke!

 

 

 

 

Im Jahresbericht 2017 hatte ich im Bereich der Mitgliederverwaltung erwähnt, dass wir für 2018 die 550 Mitgliederanzahl anstreben sollten. Dieses Ziel ist Ende 2018 knapp verfehlt worden. Wer aber die rasante Entwicklung im Kinderbereich verfolgt kann erahnen, dass dieses Ziel inzwischen überholt wurde. Schulen, Vereine, Kitas können ein Lied davon singen, dass es bei allen großen. So auch bei uns. Schon im letzten Jahr haben wir über einen Aufnahmestopp im EKT Bereich nachgedacht. Die Entwicklung gerade im letzten Quartal 18 und jetzt im ersten Quartal 19 bestätigen es. Allerdings haben wir uns für eine weitere Stunden im EKT Bereich ausgesprochen.  Ähnlich geht es in den Stunden Kindertanz 1 + 2, sowie im Streetdance, SSS und Parkour zu. Dieser Trend ist auch im kreativen Kindertanz und Ballett festzustellen. Volle Hallen, viele Kinder – ein Kompliment für unsere ÜL. Noch können sie die „Meute“ bändigen. Das schlägt sich natürlich auch auf die Mitgliederzahl aus So können wir vermelden (und jetzt greife ich ein wenig vor, nämlich ins laufende Jahr), dass die Mitgliederzahl im ersten Quartal 2019 auf über 600 Mitglieder gewachsen ist. WoW! Das hatten wir zuletzt vor 20 Jahren. Weiter so!

 

Jetzt komme ich zu unserem Bauvorhaben auf dem Gelände der Schule Appelhoff. Seit 2017 beschäftige ich mich mit der Möglichkeit, unseren Lagerraum zu vergrößern. Ihr wisst ja alle, dass die GFG auf dem Schulhof eine Einhausung mit drei Seecontainer ihr Eigen nennt. Diese Container sind mittlerweile zu klein geworden. 35 Jahre Aufführungen, Veranstaltungen hinterlassen ihre Spuren. In Zusammenarbeit mit der Schule, Schulbehörde und Schulbau Hamburg habe ich einen Plan entwickelt, der in diesem Jahr (2019) wohl vollendet wird. Worum geht es: Es ist ein Anbau (Holzhaus) an der bisherigen Einhausung geplant. Ca. 25 qm groß mit einer Deckenhöhe, die mit der Einhausung anschließt. Dadurch haben wir die Möglichkeit, Schränke / Garderoben / Tische usw. aufzustellen, die wiederum als Lagerraum genutzt werden können. Im Zuge des Neubaus wird die Außenfassade und Dachkonstruktion der alten Einhausung grundsaniert. Ein großes Problem gestaltete sich darin, dass ich keinen Bauübernehmer finden konnte. Alle kontaktierten Firmen haben bei der Größe ????? abgewunken. Kein Interesse – also unser Bauvorhaben müsste mindestens sechsstellig sein, um überhaupt erst einmal ein Angebot zu erwarten. Frustrierend!   Alles in allem soll dieser Um- bzw. Neubau ca. Euro 30.000,00 kosten. Wie sieht die Finanzierung aus: Die Haspa hat schon 2017 einen Betrag von Euro 2.500,00 für dieses Projekt bereitgestellt (bis 2020 abrufbar) – weitere Euro 5.000,00 aus Lotteriemittel sind angefragt – Zusage im Oktober / November dieses Jahres – Euro 10.000,00 sind über Bezirkssondermittel angefragt und am Dienstag, 26.03 im FINK beraten und abgestimmt und Anfang April weitergeleitet an die Bezirksversammlung Wandsbek die dann endgültig entscheidet. Sollte alles wie gewünscht laufen, würde sich die Belastung der GFG auf Euro 12.500,00 belaufen. Ein tragbares Unterfangen ohne Risiko – sollte allerdings alles in die berühmte Hose gehen, müssten wir die Kosten über eine Mitgliederumlage finanzieren. Also Daumen drücken! Die Baupläne liegen aus und können eingesehen werden.

 

Über die Schule am See am Borchertring mit ihrer Turnhalle habe ich schon des Öfteren gesprochen. 2018 hat sich nun eine Bürgerinitiative gegründet, die sich VENS (Verein zum Erhalt und der Nachnutzung der Schule am Borchertring e.V.) nennt. Dieser Verein, dem auch ich im Namen der GFG beigetreten bin, kümmert sich um ein neues Konzept für das zum Abbruch freigegebene Gebiet der Schule und Turnhalle. Aufgrund des guten Wetters 2018 sind die Arbeiten der neuen Schule und des Campus im Zentrum im Zeitplan. Das heißt, die Schule wird wohl nach den Sommerferien die neuen Räume beziehen (das gleiche gilt für die Institutionen, die im Campus ihr neues Zuhause finden) und danach kommt dann so ist es geplant die Abrissbirne. Das wollen wir verhindert, wenn es noch nicht zu spät ist. Ich bitte daher, alle Mitglieder der GFG zuzustimmen und wenn notwendig mit einer Unterschrift zu bekräftigen. Im Zeitalter von heute, wo händeringend jeder Verein Hallenzeiten sucht, wäre es geradezu fahrlässig, eine intakte Halle abzureißen. Bitte schaut euch das Konzept dieses Vereins einmal an. Der Flyer liegt ebenfalls aus!

 

 

 

 

 

 

 

Inzwischen hat sich eine sogenannte Planwagengruppe gebildet, die zum friedlichen Protest aufruft. Weitere Infos könnt ihr auf der Internetplattform Forum Steilshoop lesen, so auch eine Stellungnahme zum Thema von mir.  

 

50 Jahre Grundsteinlegung der Großraumsiedlung Steilshoop – Seit Juni gibt es einen Jubiläumsausschuss von 15 engagierten Bürger/innen, die zum Großteil aus den in Steilshoop beheimateten Institutionen stammen. Unter anderem habe ich dort eine führende Rolle der Finanzierung (Gelderwerb, Kommunikation mit den Ämtern usw.) übernommen. Seitdem haben wir uns alle vierzehn Tage getroffen, um dieses Fest übers Jahr 2019 mit der Bevölkerung im Stadtteil zu feiern. Diesen Sonnabend, 23.03.2019 wird das Jubiläumsjahr mit einer Feier im Block 3 – Fritz-Flinte- Ring eröffnet. Wer nicht weiß welcher Block Nr. 3 ist, eine Hilfe: Dort wohnen Magret + Michel Nr. 66 – Zugang zum Hof hinter den Parkpaletten. Dort wird auch unser Jubiläumsprogramm vorgestellt und verteilt. Wäre toll, wenn viele von euch, morgen mitfeiert und ihr es noch weitergebt.

 

Was gibt es Neues im Personalbereich – wie uns bekannt ist (Vorankündigung), wird die DRV unsere Geschäftsunterlagen Anfang 2019 prüfen. Dieses findet alle 4 Jahre statt und das bedeutet, dass für die vergangenen 4 Jahre (2015-2018) alle Geschäftsunterlagen an die DRV nach Berlin gesandt werden müssen und dort durch den Prüfdienst geprüft werden. Es ist für den Vorstand unerlässlich, sich diese Daten zu merken. Der Prüfdienst kommt alle vier Jahre ob man will oder nicht. Also ist es ratsam, die Unterlagen des Personals, die Geschäftsbücher immer auf Vordermann zu haben. Auf den letzten Drücker Unterlagen der letzten Jahre zusammen zu sammeln ist absolut der verkehrte Weg. Wir haben aus der Vergangenheit unsere Lehren gezogen und alle Unterlagen beieinander. Neu seit 2018 sind die Personalbögen für die Übungsleiter/innen und Hilfen. Soviel schon mal vorweg: Die Prüfung hat stattgefunden und gerade letzte Woche haben wir den Bescheid für eine einwandfreie Geschäftsführung erhalten. Danke an die Hauptverantwortlichen: Brigitte und meine Wenigkeit.  

 

Mitgliederverwaltung: Hier und an dieser Stelle möchte ich ein großes Lob für Gerlinde Lietz aussprechen. Wir tun ja alle unsere Arbeit, aber gerade nach 2015 – der Flüchtlingsflut – ist der Anteil an dem Projekt Kids in die Clubs der Hamburger Sportjugend sprunghaft gestiegen. Die Anträge für die Kinder häufen sich und somit ebenfalls der Arbeitsaufwand. Ob Leistungsbescheid oder Elternerklärung es gibt viele Dinge zu beachten. Hinzu kam das neue System der HSJ, alles digital übers Internet. Immer neue Herausforderungen und dabei vergesse ich nicht die Umstellung der Haspa für unsere Mitgliederverwaltung, die auch nicht ohne war. Dieser Herausforderung stellst Du Dich, liebe Gerlinde fast jeden Tag. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken.

 

Überhaupt – die ehrenamtliche Arbeit im Vorstand – allen voran Hannelore und ich. Ich habe über ein halbes Jahr die für die Vereinsarbeit erforderlichen Stunden festgehalten. Hanne arbeitet im Schnitt 15 Stunden pro Woche im Geschäftsbereich und Ehrenamt. Nicht mitgerechnet sind ihre Stunden als Übungsleiterin. Meine ehrenamtliche Arbeit beläuft sich auf 20-25 Stunden pro Woche, wohlbemerkt ehrenamtlich. Wir wollen uns hier nicht beklagen. Wir machen die Arbeit sehr gerne und sehen ja auch jeden Tag wie erfolgreich sie ist. Ich möchte nur, dass ihr alle mal darüber informiert werdet, dass ein Verein unserer Größenordnung nicht mal so eben geleitet werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im ersten Halbjahr durften wir uns mit dem Datenschutz beschäftigen. Ohne die Bedeutung des Datenschutzes herunterzuspielen waren die Anforderungen der Bundesregierung und damit die des Hamburger Senates doch etwas arg. Wir haben nach Rücksprache mit dem HSB einen Weg gefunden,

der für Vereine unserer Machart gangbar war. Unsere Aufnahmeanträge wurden entsprechend geändert und der Vorstand hat mit einem Schreiben an die Mitglieder die Bedeutung des Datenschutzes klargestellt.

 

Weitere Themen wie Pluspunkt der Gesundheit, unsere Homepage, ÜL Handbuch, Arbeitsverträge, Verbesserung unseres Angebotes für die Steilshooper Bevölkerung, Erste Hilfe Auffrischung waren im vergangenen Jahr weitere Punkte.

 

Die Gesundheit hat genießt nach wie vor hohe Aufmerksamkeit in unserem Verein, so haben wir über das Jahr Kurse in Qi Gong, Pilates/Faszien, Yoga/Entspannung und Rücken aktiv angeboten. Leider mussten wir Ende des Jahres mit den Kursen Qi Gong und Pilates/Faszien aufhören, da die Übungsleiterinnen Annette Anspach und Christine Wendt nicht mehr zur Verfügung standen. Über 10 Jahre hat Annette bei uns Qi Gong Kurse geleitet. Eine tolle Leistung! Dafür ein herzliches Danke schön. Christine hat ihr Leben umgekrempelt und vieles hinter sich gelassen, dazu gehörte auch Pilates/Faszien. Mit Anne Rudelbach haben wir seit zwei Jahren eine Übungsleiterin für Yoga/Entspannung gefunden, die ihre Teilnehmer/innen mit ihrer Art und Weise überzeugt. Die Kurse sind gut besucht. Neu im Programm ist die Gesundheitsschiene Feldenkrais. Eine Probestunde im November letzten Jahres bei reger Beteiligung hat uns überzeugt, diese Gesundheitsschiene in 2019 weiterfortzuführen.  

 

Jetzt möchte ich noch einmal auf die sportlichen Ereignisse 2018 zurückkommen. Über Topas habe ich ja schon berichtet, aber auch die übrigen Formationen und Gruppen haben interessante Turniere, Wettkämpfe erfolgreich gestaltet. Beginnen möchte ich mit den JMD Gruppen, die in der Oberliga Nord-Ost gestartet sind. Am Ende der Saison konnten beide Teams und ihre Trainerinnen mit sich sehr zufrieden sein. Fabulit erreichte einen guten 5. Platz und Zirkon konnte sich nach einem 2. und 3. Platz in den ersten beiden Turnieren enorm steigern und belegte in Stelle und Steilshoop jeweils den 1. Platz – Bravo. Das war zum Abschluss der Saison der 2. Platz – 1 Punkt hinter der führenden Formation. Sei’s drum, es stiegen zwei Mannschaften in die Regionalliga Nord-Ost auf, somit auch die Zirkonies. Herzlichen Glückwunsch!

 

Erwähnen muss ich die reibungslose Durchführung der Turniere im Mai. Wieder einmal hat die GFG ihre Erfahrung auf diesem Sektor gezeigt und allen Teilnehmer/innen, Trainer/innen, Betreuer/innen ein pannenfreies Wochenende präsentiert. Die gut gefüllte Regionalhalle tat ein Übriges. Wie immer herrschte eine tolle, ausgelassene Stimmung in der Halle. Ein Dankeschön allen die daran beteiligt gewesen waren.

 

Im DTB Dance Cup starteten im Juni in Eutin die Teenies und Granat. Da die Teenies in Hamburg keine Konkurrenz hatten, waren sie schon vorher Sieger. Granat musste sich mit Harburg messen und konnte dieses Mal den Stieß umdrehen. Auch im nachfolgenden Nord-Cup gewannen sie. Die Siege wurden ausgiebig gefeiert und sofort die Pläne für den Deutschland-Cup in Witten bei Dortmund geschmiedet. Dort präsentierten sie sich prima und kamen ins Finale der besten Acht. Nach Hause fuhren sie mit einem 7. Platz, mit dem alle happy waren. Gratulation an das Team und der Trainerin. Eine aktuelle Meldung: z.Zt. sind es 21 Tänzerinnen plus Trainerin. WoW. Wer hätte das gedacht!

 

 

 

 

 

Auch Opal mit ihrem neuen Trainer Domenik Voß hat sich neuformiert. Einige langjährige Tänzerinnen haben aufgehört, dafür andere neu dazugekommen.

 

Tatjana hat mit den Teenies wie schon in den letzten Jahren am Müritz Cup in Röbel teilgenommen. Immer wieder ein tolles Gemeinschaftsgefühl für die jungen Mädel und so ganz nebenbei auch vor vollem Haus zu tanzen und gut abzuschneiden.

 

 

Neue Übungsleiter/innen bzw. neue Angebote 2018:

BBRP – ab Januar – Domenik Voß

Opal – seit Ende 2017 – Domenik Voß

 

Kinderballett – seit Mai – Roisin Weickert

 

EKT / KKT – seit August – Annina Prell mit ihren Hilfen Dominik und Anita

 

JMD – TanZanit – neue Formation mit Ex Teenies und einigen Neuen – eine Jugend / Jungerwachsenen Formation seit August, die in Saison 2019 in der Landesliga Nord-Ost an den Start gehen wird.

Übungsleiterin Annina Prell, Co-Coach Domenik Voß

 

Was gab es sonst noch?

 

Im Januar wurden die Gewinner der HASPA Lotterie geladen. Auch die GFG war geladen und durfte den Bescheid über Euro 2.500,00 für ihr Bauvorhaben in Empfang nehmen.

 

Im Februar wurde wieder vielfach Fasching vor allem in den Kinderstunden gefeiert.

 

Im April und Oktober wurde gewandert – neu die Organisation – im April hat es Erika Grimme und im Oktober Angelika Imadojemun übernommen.

 

Das Fest am See im Juni musste mangels Hilfskräfte abgesagt werden (organisiert vom Stadtteilbeirat Quartier Appelhoff).

 

Grillen nach der Turnstunde vor den Sommerferien. Ein Brauch, der schon einige Jahre durchgeführt wird und bei den über 30 Damen der Fit ab 50 Stunde sehr hohes Ansehen genießt.

 

Ferienprogramm – Walking und Probestunden Jazz- und Modern Dance

 

Stadtteilfest im September an alter Wirkungsstätte – ein Highlight die Darbietungen der GFG Kinder, Jugendlichen und Jungerwachsenen. Am Infostand in der seit Jahren erprobten Besetzung mit Klaudia, Gerlinde, Angelika, Hanne und Gunter.

 

Tag der offenen Tür / Tag des Tanzens – im November heißt es ab in die Halle – GFG gucken. Eine prallgefüllte Halle und ein fast 3stündiges Programm begeisterten die Besucher. Einer der Höhepunkte des Jahres.

 

 

 

 

 

 

 

Und zum Abschluss viele Weihnachtsfeiern und natürlich das Märchen. Dieses Jahr besuchten wir die Vorstellung im Theater an der Marschnerstraße „Der kleine Prinz“. Dieses Mal waren wir uns einig. Für die Kleinen war der Stoff einfach zu schwer. Versprochen, in diesem Jahr wird es besser.

Das hässliche Entlein wird gespielt.

 

Am Schluss möchte ich mich wie immer bei euch allen bedanken. Ob im Vorstand, als Übungsleiter/in oder einfach nur als Helfer/in wenn Hände gebraucht werden. 2019 wird ein ganz besonderes Jahr mit vielen Aktivitäten zum Jubiläum 50 Jahre Grundsteinlegung Großraumsiedlung Steilshoop. Bitte behaltet die Termine im Kopf oder notiert sie euch, denn Hilfe brauchen wir allemal.

 

Hamburg, 22. März 2019

Günter Boldt

1.Vorsitzender